FixMe.it-Alternative: Auffi im direkten Vergleich
FixMe.IT von Techinline ist ein bezahltes Fernwartungs-Tool
für IT-Dienstleister: Der Techniker installiert eine
Windows-App, der Kunde lädt einen Windows-Client herunter, abgerechnet
wird pro Techniker-Platz. Auffi geht den umgekehrten Weg:
Die helfende Person öffnet auffi.app im Browser und gibt
einen 9-stelligen Code ein — ohne Installation, ohne Konto, kostenlos
auch gewerblich. Wenn du eine FixMe.it-Alternative suchst,
weil dir Lizenzkosten, die reine Windows-Bindung oder ein Server
außerhalb der EU nicht passen, zeigt dieser Vergleich, wo Auffi
passt — und wo nicht.
Vergleichstabelle
| Merkmal | Auffi | FixMe.IT |
|---|---|---|
| Preis | Kostenlos (privat & gewerblich) | Kostenpflichtig pro Techniker-Platz (monatlich oder jährlich), kostenlose Testphase |
| Lizenz / Open Source | AGPL-3.0, quelloffen | Proprietär |
| Selbst hostbar | Ja (Docker Compose) | Nein, Cloud-Dienst des Herstellers |
| Helfende Person braucht | Nur Browser, kein Konto | Expert-App (Windows) + Konto mit Platz |
| Person mit dem Problem braucht | Kleinen Sharer (Windows, Linux) | Client-App von fixme.it (Windows) + Sitzungs-ID |
| Plattformen | Helfer: jeder Browser · Sharer: Windows, Linux | Nur Windows (Mac nur über das Schwesterprodukt SetMe) |
| Unbeaufsichtigter Zugriff | Ja, gekoppelte Geräte mit Geräte-Passwort (Konto nötig) | Ja, bis zu 200 Rechner pro Platz |
| Verschlüsselung | DTLS-SRTP (WebRTC) | TLS 1.2 mit AES-256 |
| Anbieter / Server | Deutschland (Frankfurt) | Techinline, Toronto (Kanada); Serverstandort nicht genannt |
| Team-Funktionen & Sitzungsberichte | Nein | Ja |
Stand: Oktober 2026 · Angaben zu FixMe.IT laut Hersteller-Website und -Dokumentation
Wann Auffi die bessere Wahl ist
- Du willst keine Lizenz pro Techniker bezahlen — Auffi ist auch gewerblich kostenlos.
- Die helfende Person sitzt am Mac, unter Linux oder an einem fremden Rechner — ein Browser genügt.
- Du willst die Daten in Deutschland wissen oder den Dienst selbst betreiben.
- Der Quellcode soll offen und prüfbar sein (AGPL-3.0).
Wann FixMe.IT die bessere Wahl ist
- Du betreibst einen bezahlten Helpdesk mit mehreren Technikern und brauchst Benutzer- und Platzverwaltung.
- Du brauchst Sitzungsberichte für die Abrechnung mit deinen Kunden.
- Alle Rechner auf beiden Seiten laufen ohnehin unter Windows, und du willst Hunderte Geräte dauerhaft erreichbar halten.
FixMe.it-Alternative: wo sich der Unterschied im Alltag zeigt
Wer was installiert. Bei FixMe.IT schickt der Techniker den Kunden auf die Website, der Kunde lädt den Client herunter und nennt eine Sitzungs-ID. Der Techniker selbst arbeitet in der Expert-App, die laut Hersteller nur unter Windows läuft. Bei Auffi installiert ebenfalls nur eine Seite etwas: die Person, die ihren Bildschirm teilt, startet den kleinen Sharer. Die helfende Person braucht dagegen gar nichts — sie kann vom Laptop zu Hause, vom Mac im Büro oder vom Rechner eines Kollegen aus helfen.
Was es kostet. FixMe.IT rechnet pro Platz ab; ein Platz bestimmt, wie viele Techniker gleichzeitig arbeiten können. Für ein kleines Systemhaus ist das kalkulierbar. Für jemanden, der gelegentlich Kunden, Vereinsmitgliedern oder der Familie hilft, ist es eine laufende Ausgabe für etwas, das ein paar Mal im Monat vorkommt. Auffi kostet nichts, auch nicht bei gewerblicher Nutzung, und es gibt keine Testphase, die abläuft.
Wer die Daten sieht. FixMe.IT verschlüsselt den Verkehr mit TLS über die Server des Herstellers in Kanada. Auffi baut die Verbindung per WebRTC auf; Bild und Steuerung laufen mit DTLS-SRTP verschlüsselt, wenn möglich direkt zwischen den Geräten. Der öffentliche Dienst steht in Frankfurt, und wer gar keinem Betreiber vertrauen will, startet Auffi mit Docker Compose auf dem eigenen Server.
Ehrlich gesagt: was Auffi nicht kann
Eine FixMe.it-Alternative sollte nicht mehr versprechen, als sie hält. Auffi hat keine Techniker-Verwaltung, keine Sitzungsberichte, keine Ticket-Anbindung und keine mobilen Apps. Der Sharer läuft unter Windows und Linux, nicht auf dem Mac. Jede spontane Sitzung muss die Person am geteilten Rechner ausdrücklich bestätigen — das ist gewollt, kostet aber einen Klick. Für dauerhaft betreute Geräte gibt es den unbeaufsichtigten Zugriff mit Konto und Geräte-Passwort.
Wer also einen Helpdesk mit Abrechnung pro Sitzung betreibt, ist mit einem kommerziellen Tool besser bedient. Wer einfach schnell helfen will, ohne Lizenz und ohne dass die helfende Seite etwas einrichten muss, findet in Auffi die schlankere Lösung. Beides schließt sich nicht aus: Viele Dienstleister nutzen ein Helpdesk-Tool für Stammkunden und ein Browser-Tool für alles, was spontan dazukommt.
Häufige Fragen
Was ist der wichtigste Unterschied zwischen Auffi und FixMe.IT?
FixMe.IT ist ein bezahltes Support-Tool, bei dem der Techniker eine Windows-App installiert und der Kunde einen Windows-Client herunterlädt. Bei Auffi öffnet die helfende Person nur auffi.app im Browser und gibt einen 9-stelligen Code ein — ohne Installation, ohne Konto und kostenlos.
Was kostet FixMe.IT im Vergleich zu Auffi?
FixMe.IT wird laut Hersteller pro Techniker-Platz abgerechnet, monatlich oder jährlich, nach einer kostenlosen Testphase. Einen dauerhaft kostenlosen Tarif gibt es nicht. Auffi ist kostenlos, privat wie gewerblich, und ohne Lizenzgebühr selbst hostbar.
Läuft FixMe.IT auf dem Mac?
Laut Hersteller-Dokumentation unterstützen Expert- und Client-App von FixMe.IT nur Windows; für macOS verweist Techinline auf sein neueres Produkt SetMe. Bei Auffi läuft die Helfer-Seite in jedem modernen Browser, auch auf dem Mac. Den Sharer für die Person, die ihren Bildschirm teilt, gibt es für Windows und Linux, nicht für macOS.
Ist Auffi eine vollwertige FixMe.it-Alternative für IT-Dienstleister?
Für spontanen Support und für Geräte mit unbeaufsichtigtem Zugriff ja. Wer Sitzungsberichte, Techniker-Verwaltung im Team oder Hunderte Geräte pro Platz braucht, ist mit einem kommerziellen Helpdesk-Tool wie FixMe.IT besser bedient.
Wo stehen die Server?
Der öffentliche Auffi-Dienst läuft in Deutschland (Frankfurt), speichert keine Klartext-IP-Adressen und lässt sich komplett selbst betreiben. Techinline sitzt in Toronto (Kanada) und nennt auf seiner Sicherheitsseite ein weltweit verteiltes Servernetz, aber keinen konkreten Standort.
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